Heute Mittag wurden wir erneut zu einem Flächenbrand auf ein Feld hinter dem Brebacher Rathaus alarmiert. Unser Brandinspekteur im Regionalverband Saarbrücken Tony Bender, der beruflich im Rathaus Brebach tätig ist, führte bereits eine Erkundung durch und lotste die Einsatzkräfte zur Brandörtlichkeit.
Vor Ort brannte auf einem abgeernteten Ackerland eine Fläche von circa 40 x 80 Meter und drohte sich, auf weitere Flächen auszubreiten. Unser TLF erreichte als erste Löscheinheit die Einsatzstelle und leitete mit zwei C- Rohren umgehend erste Löschmaßnahmen ein. Mit Eintreffen des HLF der Berufsfeuerwehr wurde neben der Wasserversorgung, ein drittes C-Rohr vorgenommen. Unser HLF 23/46 gab ebenfalls Löschwasser an unser TLF ab.
Im weiteren Verlauf wurde ein C-Rohr rückgebaut und durch einen Löschangriff mit 2 kleineren, wendigeren D-Rohren ersetzt. Die Löschmaßnahmen zeigten schnell ihre Wirkung und das Feuer konnte eingedämmt und unter Kontrolle gebracht werden.
Der Feuersaum (= so nennt man die Kante der abgebrannten Fläche) wurde im Nachgang ordentlich mit Wasser genässt. Mit der Wärmebildkamera wurde nach versteckten Glutnestern gesucht und ebenfalls nochmals nachgelöscht. Während das HLF an einem Hydrant mit Löschwasser aufgetankt wurde, stand das TLF aus Brebach, als weitere Reserve bereit.
Nachdem Feuer aus gemeldet werden konnte, verpflegten sich die Einsatzkräfte erst einmal mit Wasser, um sich etwas vom Hitzestress zu erholen. Danach wurde abgebaut und im Feuerwehrgerätehaus die Fahrzeuge einsatzbereit gemacht.
Unsere Gerätewarte fuhren, wie bereits tags zuvor zur Schlauchwerkstatt (Feuerwache 2) und tauschten die schmutzigen Schläuche gegen frische um. Die letzte Einsatzkräfte beendeten somit erst gegen 17.30 Uhr den Einsatz.
👉 Feuerwehrführung lotst uns zur Einsatzstelle: Unser stellvertretende Wehrführer Florian Bender in Begleitung des Brandinspekteur im Regionalverband Saarbrücken Tony Bender, beide beruflich im Rathaus Brebach tätig, führten bereits eine Erkundung durch und lotsten die Einsatzkräfte zur Brandörtlichkeit. DANKE – Gut gemacht ! 🙂
Am späten Montagnachmittag wurden wir zu unseren zweiten Einsatz alarmiert. Es wurde ein Flächenbrand auf einer Wiese abseits der Saarbrücker Straße in Brebach gemeldet. Dank zweier bereitstehender Einweiser gelang es, die Einsatzstelle rasch zu finden. Dennoch gestaltete sich die Zufahrt als schwierig, da die Wegführung sehr anspruchsvoll war.
Etwa 150 Meter abseits der befestigten Zufahrt zu einem Waldfriedhof brannte eine Wiese auf einer Fläche von circa 40 x 20 Meter. Da der Zustand der Wiese nicht gänzlich ausgetrocknet war, war das Feuer mehr ein Schwelbrand, als offene Flamme.
Dennoch wurde das Feuer mit zwei C-Rohren bekämpft und gelöscht. Zur Verhinderung möglicher Rückzündungen wurde die Fläche ausreichend gewässert und im Anschluss mit der Wärmbebildkamera versteckte Glutnester aufgespürt. Zum Eigenschutz wurde den Einsatzkräften eine Anzugserleichterung abgeordnet.
Die Wasserversorgung wurde über das TLF 24/48 (4800 Liter Wassertank) und unserem TLF 16/25 (2500 Liter Löschwasser) sichergestellt. Weitere 6000 Liter standen inForm von weiteren Löschfahrzeugen unmittelbar in Bereitschaft.
Nach rund 30 Minuten Löschmaßnahmen, konnte Feuer aus gemeldet werden. Im Feuerwehrgerätehaus wurde die Einsatzbereitschaft hergestellt.
Am Freitagabend wurden wir gegen 20.40 Uhr zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage zum Klinikum Sonnenberg alarmiert. Bei unserer Ankunft war der Führungsdienst der Berufsfeuerwehr bereits an der Feuerwehrinformationszentrale (FIZ)und konnte den ausgelösten Bereich ablesen. Bei der folgenden Erkundungsmaßnahme konnte ein eingeschlagener Handdruckknopfmelder, als Ursache festgestellt werden, kein Feuer und kein Rauch.
Somit handelte es sich um eine böswillige Alarmierung. Die Anlage wurde wieder in Ruhe versetzt und der Einsatz war beendet. Alles Kräfte rückten wieder ein.
Während unseres internen Sommerfestes wurden wir zu einem Brandeinsatz alarmiert. Unter der Saartalbrücke am rechten Saarufer sollte Unrat bzw. eine Wiese brennen. An de Einsatzstelle konnte eine fast abgebrannte Couch festgestellt werden.
Mit einem C-Rohr wurden noch Nachlöscharbeiten durchgeführt. Eine Ausbreitung auf die angrenzende Vegetation wurde verhindert.
Nach circa 20 Minuten war der Einsatz beendet und wir rückten wieder ein.
Wir wurden über die Haupteinsatzzentrale zur einer Tierrettung alarmiert. Eine junge Katze hatte sich in einem Kellerschacht eingeschlossen und konnte diesen nicht mehr ohne fremde Hilfe verlassen.
Wir öffneten den Gitterrost, sodass eine Einsatzkraft über eine Steckleiter hinab steigen und das Kätzchen einfangen konnte. Da das Kätzchen der unmittelbaren Wohngegend zuzuordnen war, keine Verletzungen aufwies, konnte es nach einem kräftigen Schluck Wasser in die Nachbarschaft entlassen werden.
In den Abendstunden wurden wir zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage zum Sonnenberg Klinikum gerufen. Bei unserer Ankunft konnten wir an der Brandmeldezentrale den ausgelösten Überwachungsbereich ablesen und anschließend erkunden gehen.
Glücklicherweise stelle sich schnell heraus, dass es sich um einen Täuschungsalarm handelt. Kein Feuer und kein Rauch wurden festgestellt. Die Maßnahmen der feuerwehr waren damit beendet.
Der Bertreiber wurde angeraten, die Anlage durch einen Techniker prüfen zu lassen.
Am Sonntagabend wurden wir zu einem Wasserschaden, in einem mehrgeschossigen Wohngebäude alarmiert. Bei Ankunft tropfte Wasser aus einer Deckenlampe, welches voraussichtlich aus der Wohnung darüber seinen Ursprung hatte.
Eine Erkundung ergab einen Defekt am Wasserablauf einer Badewanne in der besagten Wohnung im 2.OG. Für die Feuerwehr waren hier keine Maßnahmen zu treffen und die Einsatzstelle wurde an die anwesende Hausverwaltung übergeben.
Gegen 15.45 Uhr ging bei der Haupteinsatzzentrale der Berufsfeuerwehr Saarbrücken die Meldung ein, dass in einem Verkaufsraum eines Einkaufsmarktes im Saarbrücker Stadtteil Brebach mehrere Personen über starke Übelkeit und Augenreizung klagen.
Im dortigen Eingangsbereich wäre dazu ein stechender Geruch wahrnehmbar. Die Leitstelle alarmierte daraufhin die Kräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr Saarbrücken. Vor Ort bestätigte sich ein beißender Geruch im Windfang des Marktes. Mehrere Personen befanden sich bereits in rettungsdienstlicher Versorgung.
Hinter der Absperrgrenze wurde eine Sammelstelle eingerichtet und die Erstversorgung durchgeführt.
Ursache war ein Behältnis mit einer stark riechenden Flüssigkeit, welches durch unbekannte Personen im Eingangsbereich deponiert wurde. Das Behältnis war bereits durch die Mitarbeiter des Marktes ins Freie verbracht worden.
Die Feuerwehr sperrte den Bereich großflächig ab und führte mit einem Trupp unter Atemschutz Messungen zur Ermittlung des Stoffes durch. Verbliebene Restmengen des Stoffes wurden mit Chemikalienbinder aufgenommen und durch die Polizei sichergestellt.
Bis zum Eintreffen weiterer Rettungsmittel, unterstützen rettungsdienstlich ausgebildete Einsatzkräfte der Feuerwehr die Versorgung der betroffenen, immer mehr werdenden Personen.
Um welchen Stoff es sich handelt, konnte nicht abschließend bestimmt werden. Im Nachgang wurde der Markt mit Drucklüftern ausgiebig belüftet. Der Kriminaldauerdienst(KDD) der Polizei nahm noch vor Ort die Ermittlungen auf.
Mit mehreren maschinellen Drucklüftern wurde das Gebäude abschließend belüftet.
Insgesamt waren zwölf Personen betroffen und wurden rettungsdienstlich untersucht. Drei davon wurden in umliegende Krankenhäuser eingeliefert.
Der Markt blieb für den Rest des Tages geschlossen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Im Einsatz befanden sich Kräfte beider Feuer- und Rettungswachen der Berufsfeuerwehr, die Löschbezirke 22 Brebach, 23 Güdingen und 25 Fechingen mit dem CBRN-Erkunder. Seitens des Rettungsdienstes waren mehrere Rettungswagen, ein Notarzt, organisatorischer Leiter Rettungsdienst und der leitende Notarzt vor Ort. Darüber hinaus mehrere Kommandos der Polizei die sich um die Absperrung kümmerte.
In einem pharmazeutischen Großhandelsbetrieb löste am Donnerstagmorgen die automatische Brandmeldeanlage aus. Die anwesenden Beschäftigten verließen vorbildlich die Arbeitsstätte und versammelten sich am Sammelplatz, so konnten die Einsatzkräfte die Brandmeldezentrale zügig anfahren.
Eine Erkundung des gemeldeten Überwachungsbereichs ergab sehr schnell, dass kein Schadensfeuer festzustellen war und es sich um einen Täuschungsalarm, aus unbekannter Ursache handelt.
Der Betreiber wurde informiert, die Brandmeldeanlage technische überprüfen zu lassen, damit es zu keinen weiteren Täuschungsalarmen kommt. Der Einsatz der Feuerwehr war kurz darauf beeendet.
Der Haupteinsatzzentrale der Feuerwehr Saarbrücken wurde von einer Mitarbeiterin einer ortsansässigen Einrichtung, ein brennender Baumstamm, im angrenzenden Waldstück mitgeteilt.
Noch kurz vor unserer Ankunft, hatte ein beherzter Ersthelfers, das Feuer mit einem Feuerlöscher eingedämmt und somit die Ausbreitung auf weiteres trockenes Laub verhindert.
Unser Eingreifen war lediglich für Nachlöscharbeiten notwendig. Diese wurden mit einem C- Rohr und ausreichend Wasser durchgeführt. Kurz darauf konnte Feuer aus gemeldet werden. An einem Oberflurhydranten konnten wir das Tanklöschfahrzeug wieder mit Löschwasser auftanken.
Etwas unterhalb der Einsatzstelle gab es ein weiteres „Grillfeuer“ welches eine sehr intensive Rauchentwicklung entfachte. Es bestand die Gefahr das dieser Rauch durch geöffnete Fenster der Sonnenberg Klinik, die dortiger Brandmeldeanlage auslösen könnte. Der Gruppenführer des HLF belehrte die Grillgemeinschaft und ließ das Feuer löschen.
Danach war der Einsatz beendet.
HINWEIS: Aufgrund der anhaltenden hohen Temperaturen besteht aktuell eine erhöhte Gefahr von Vegetationsbränden, die zu dem durch unsachgemäßen Umgang mit offenen Feuer intensiviert werden. Daher achten Sie auf den verantwortungsvollen Umgang mit offenen Feuer beim Grillen. Vermeiden Sie bei Spaziergängen in Wälder, entlang von Wiesen und Feldern generell offenes Feuer und werfen Sie keine Zigarettenabfälle leichtsinnig weg.