Seit nun mehr 23 Jahren unterstützt uns der Förderverein der Feuerwehr Güdingen e.V. über Spenden und Mitgliederbeiträge finanziert. Ob Jugendfeuerwehr oder Einsatzmannschaft alle werden gefördert und unterstützt, sowie es die Satzung des Vereins und die Möglichkeiten hergeben.
So erhielten wir noch kurz vor Weihnachten für die praxisorientierte Ausbildung im Bereich der Ersten Hilfe einen Übungstorso zur Anwendung von Reanimationsmaßnahmen bei einem möglichen Herz-Kreislaufstillstand. Bei dem Torso handelt es sich um die Nachbildung eines Menschen, aber eben nur der Oberkörper (daher Torso) mit einer realistisch simulierten Körperreaktion, während einer Reanimation oder Wiederbelebungsmaßnahme.
Neben der Herzdruckmassage als Hauptübungsziel, kann die Beatmung sowie das Anlegen und der Umgang mit einem Automatisch.Externen Defibrillator (AED) geübt werden. Diesen AED ( Spende des Fördervereins) führen wir zudem auf unserem Hilfeleistungslöschfahrzeug mit und sind damit in der Lage unseren eigenen Einsatzkräften und allen weiteren Hilfsbedürftigen Personen die schnellste und bestmögliche Hilfe zu geben.
Die Puppe hat einen Wert von circa 400 Euro und wird die Ausbildung im Bereich der Erste Hilfe um ein vielfaches verbessern.
Vielen Dank an unseren Förderverein.
Wenn Sie Interesse an einer Mitgliedschaft haben, dann schauen Sie doch mal unter dem folgenden Link.
Der Donnerstagabend ist seit Jahrzehnten der Feuerwehrtag im Löschbezirk 23 Güdingen und fester Bestandteil einer jeder Kalenderwoche. Ob Feiertag oder Arbeitstag, die Kameraden und Kameradinnen des Löschbezirk 23 Güdingen treffen sich im Feuerwehrgerätehaus in der Saargemünder Straße in der Ortsmitte von Güdingen und verrichten ihren Dienst. Oder treffen sich der Kameradschaft wegen, Donnerstag halt.
Gestern, 19. Januar 2023 war es aber dann ein dienstlicher Anlass, Übungsauftakt für das Jahr 2023. So begrüßte die Löschbezirksführung Jörg Lergon und sein Stellvertreter Markus Towae rund 29 Einsatzkräfte, sowie einen Kameraden der Ehrenabteilung im Unterrichtsraum zur ersten Übung in 2023. Thema war die Vorstellung und die Durchsprache des Übungsplans, sowie die Verteilung der Themen auf weitere Ausbilder.
Erfreulicherweise konnten wir zwei Kameraden begrüßen, die nach längerer Durststrecke mit gesundheitlichen Problemchen zu kämpfen hatten. Es freut uns alle sehr, dass sich beide wieder gestärkt und erholt unter uns einreihen.
Einen von Ihnen, konnte letztes Jahr einen offiziellen Termin im Rathaus nicht wahrnehmen, bei diesem er in die Ehrenabteilung versetzt worden wäre. Unser Löschbezirksführer überreichte die Urkunde, in Vertretung am gestrigen Abend. Nun dürfen wir Alles Peter, auch „Piwi“ genannt in der 23er Ehrenabteilung begrüßen. Sie umfasst nun mit ihm eine stolze Stärke von sechs Mitgliedern.
Mit Blick auf unsere Kernaufgabe als Feuerwehr, blicken wir auf 138 Einsätze in 2022, 2021 waren es sogar 163, zurück. Um den unterschiedlichsten Einsatzszenarien professionell zu begegnen, ist eine kontinuierliche und intensive Ausbildung notwendig. So werden wir in 2023 wöchentlich unseren Ausbildungsauftrag an 45 Donnerstagsabenden bedienen. Hinzu kommen weitere fünf Sondertermine für die Einsatzmannschaft der Technischen Einsatzleitung Ost-Gruppe, sowie weitere 12 Tage, an denen ein Technischer Dienst zur Wartung und Pflege der Gerätschaften unter der Leitung der Gerätewarte durchgeführt werden.
Das alles können wir nur dank einer hochmotivierten und zahlenmäßig gut aufgestellten Mannschaft bewerkstelligen. Dank einer hervorragenden Jugendarbeit dürfen wir mir Recht stolz sein, dass sich 80 Prozent unserer Mitglieder aus 50 Jahre Jugendfeuerwehrgeschichte rekrutiert hat.
So konnten wir gestern Abend ein weiteres, noch Jugendfeuerwehrmitglied, in den Reihen der Aktiven Mannschaft begrüßen. Tom (16) begleitet in den kommenden Wochen den Übungsbetrieb und wird demnächst in die aktive Einsatzmannschaft wechseln. Herzlich willkommen!
Wir wünschen uns auch für dieses Jahr, dass wir allen Herausforderungen erfolgreich und vor allem Unfallfrei begegnen werden und am Ende positiv zurückschauen können.
Am heutigen Samstag, 07. Januar 2023, startete die Jugendfeuerwehr Güdingen mit Unterstützung der aktiven Einsatzmannschaft zum 47. Mal die Aktion Tannenbaum. 1975 wurde diese Aktion durch den damaligen Löschbezirksführer Eugen Towae ins Leben gerufen, um mit dem Erlös die Aktivitäten der Jugendfeuerwehr zu finanzieren. Mittlerweile hat diese Aktion darüber hinaus noch den Mehrwert einer nachhaltigen Aktion im Bereich des Umweltschutzes erreicht.
34 Aktive und 13 Jugendfeuerwehrmitglieder waren an der 46.Aktion Tannenbaum 2023 beteiligt !
13 Mitglieder der Jugendfeuerwehr und 34 aktive Einsatzkräfte zogen durch die Straßen von Güdingen, klingelten an jeder Haustür und sammelten die altgedienten Weihnachtsbäume ein. Zwischen 10 Uhr und 14 Uhr waren unsere Fußgruppen im Stadtteil Güdingen unterwegs.
Im Anschluss gab es selbstgemachtes „Chili con Carne“, zubereitet von unserem gelernten Koch Thomas Schmitt. Während einige Gruppen beim Essen saßen, waren bereits gesättigte zum letzten Auftrag aufgebrochen, die Sammelstellen von Tannennadeln zu reinigen. Um 15.30 Uhr waren auch die Letzten im Feuerwehrgerätehaus eingetroffen.
An jeder Haustür wurde geklingelt und nach altgedienten Weihnachtsbäumen gefragt !
Nach zwei Jahren „Coronapause“ durften wir erfreulicherweise feststellen nichts verlernt zu haben, sodass wir von einem reibungslosen Verlauf der Aktion Tannenbaum sprechen können. Im Namen unserer Jugendfeuerwehr möchten wir uns bei allen Güdingern für die geleisteten Spenden recht herzlich bedanken. Es war uns eine Freude.
Bis zum nächsten Jahr, wenn es wieder heißt…. „ Die Jugendfeuerwehr Güdingen sammelt ihre alten Weihnachtsbäume ein….“
Am heutigen Donnerstagmorgen, 15. Dezember 2022 legte unser Kamerad Matthieu erfolgreich die praktische Fahrprüfung, für die Fahrerlaubnis der Klasse C/C1 ab. Hierfür besuchte er den Führerscheinlehrgang, in der hauseigenen Fahrschule bei der Berufsfeuerwehr Saarbrücken über drei Monate.
Sein Lehrgang startete Mitte September diesen Jahres mit den notwendigen theoretischen Unterrichtseinheiten. Danach folgte die theoretische Prüfung, die er mit 0 Fehlerpunkten meisterte. Mit diesen besten theoretischen Voraussetzungen ging es mit dem Fahrschulfahrzeug, dem Wechselladerfahrzeug 1 der Berufsfeuerwehr auf die Straße und wurde durch den Fahrlehrer bestens in das sichere Führen eines Fahrzeugs der Klasse C/C1 ( Nutzfahrzeuge über 3.5 to.) geschult.
OFM Matthieu Schmitt vor unserem Tanklöschfahrzeug, einem seiner zukünftigen Einsatzgebiete, als Fahrer im LB23.
Somit konnte er heute, nachdem er alle Mindestfahrstunden, inklusive weiterer Sonderfahrten erbracht hatte, seine praktische Fahrprüfung ablegen. Für die beiden Löschfahrzeuge des Löschbezirk 23 Güdingen stehen somit ab sofort, 24 Feuerwehrangehörige, davon eine Feuerwehrfrau zur Verfügung.
Wir wünschen ihm alle Zeit unfallfreie Fahrt. Herzlichen Glückwunsch.
Gestern Abend fand im Festsaal des Saarbrücker Rathauses eine besondere Veranstaltung für die Freiwillige Feuerwehr Saarbrücken statt. Zum ersten Mal wurden unsere Mitglieder der Alterswehr, oder wie sie künftig heißen werden, Ehrenabteilung, in einer separaten Abendveranstaltung geehrt. Insgesamt wurden am gestrigen Abend, Ehrungen für über 2000 Feuerwehrdienstjahre verliehen.
Einer von Ihnen war unser HFM(a.D.) Frank Schmitt. Er wurde für 40 Dienstjahre und Mitgliedschaft bei der Freiwilligen Feuerwehr Saarbrücken, im Löschbezirk 23 Güdingen geehrt. Die ersten Gratulanten waren unsere Löschbezirksführung, die Ihn und seine Frau in den Festsaal begleitet haben.
Am heutigen Sonntagmorgen, 20. November 2022 lud der Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Saarbrücken Björn Weichel, im Auftrag des Oberbürgermeisters, im Löschbezirk 23 Güdingen zu einer außerordentlichen Hauptversammlung ein. Hintergrund war die turnusgemäß stattfindende Wahl des Löschbezirksführers und dessen Stellvertreters.
Als Wahlvorstand waren des weiteren die beiden Stellvertretenden Wehrführer Florian Bender und Dennis Gramsch, sowie die Löschabschnittsführung Ost mit Patric Huy und Ralf Schommer anwesend. Unterstützung kam noch von zwei Wahlhelferinnen die das Protokoll führten.
36 Kameradinnen und Kameraden lauschten gespannt den Ausführungen des Wehrführers der nochmal das Wahlprocedere erklärte. Die eigentliche Wahl war schnell vollzogen. Es standen für das Amt des Löschbezirksführers, der bisherigen Amtsinhaber OBM Jörg Lergon zur Verfügung und in der Position des Stellvertreter ebenfalls der bis dato amtierende BM Markus Towae. In zwei nacheinander folgenden Wahlgängen wurden bei mit eindeutiger Mehrheit in ihren Ämtern bestätigt und wiedergewählt.
Jörg Lergon und Markus Towae, bedankten sich im Anschluss bei ihren Kameraden und Kameradinnen für das entgegengebrachte Vertrauen und dem zu Gunsten des Löschbezirk 23 eindeutigen Wahlausgang. Jörg Lergon startet nun in seine dritte Amtsperiode.
Im Anschluss zur Wahl hatte Björn Weichel noch eine besondere Aufgabe nachzuholen. Einige Kameraden und eine Kameradin konnten beim Kameradschaftsabend des Löschabschnitt Ost nicht persönlich anwesend sein, und die für sie ausstehende Beförderung damals entgegen nehmen. So wurden Elisabeth Grossek zu Feuerwehranwärterin ernannt, Jan Hoffmann und Luca Marsili zu Feuerwehrmännern befördert. Der OFM Marius Werber wurde zum Hauptfeuerwehrmann und „last but not least“ der frisch wiedergewählte stellvertretende Löschbezirksführer zum Oberbrandmeister befördert.
Zum Abschluss der Hauptversammlung wurden noch Gruppenfotos erstellt. Der Löschbezirk lud alle anwesenden in ein Güdinger Restaurant zu einem gemeinsamen Mittagessen ein. Wir wünschen unserer Löschbezirksführung eine glückliche Hand bei der Führung und Leitung der Amtsgeschäfte und Dienstbetrieb im Löschbezirk 23 Güdingen.
Wenn wir von einer Einsatzübung Brand sprechen, dann reden wir von einer Übung, die in ihrer Darstellung und Ausarbeitung sehr realistisch wirken soll. Zudem benutzen wir hierfür Atemschutzgeräte, die im Rahmen der Übung angeatmet werden. Die Feuerwehr Saarbrücken hält für solche Übungen eigens Übungsgeräte bereit. Diese Übung wird weiterhin dem Atemschutzgeräteträger als erfolgreichen Leistungsnachweis angerechnet.
Bild: Die Führungskräfte unserer Einsatzfahrzeuge stimmen ihre Maßnahmen ab.
Die Übungsannahme sah vor, dass es zu einem PKW Brand in einer Waschstraße gekommen ist, dabei es zwei Personen nicht mehr schafften, die rasch verqualmte Halle zu verlassen und eingeschlossen wurden. Weiterhin versperrten die geschlossenen Metalltore den direkten Zutritt in die Halle.
Bild: Mit dem Motortrennschleifer werden die Tore (simuliert) aufgeschnitten
Somit war klar, der Einsatzleiter musste neben der Menschenrettung, in der Anfangsphase die Metaltore gewaltsam öffnen. Dies wurde mit einem Motortrennschleifer an einer alten Metalltür simuliert, nach zwei größeren Schnitten galt das Tor als geöffnet und die beiden Atemschutztrupps konnten mit je einem C-Rohr zur Menschenrettung vorgehen.
Unser Einsatzkräfte zeigten eine gelungene Übungsleistung und bestätigen der Löschbezirksführung, die der Übung als Beobacher zuschauten, dass sie ihre Aufgaben beherrschen.
Nachdem die beiden Puppen, gerettet waren, wurde die Halle mit zwei Lüftern vom Rauch (Disconebel) befreit. Auch unsere jüngeren Einsatzkräfte brachten ihr bereits erlerntes Wissen sehr gut mit ein und verdienten sich dabei ein Lob der älteren Kameraden*innen.
Wir danken der Firma Globus Handelshof für die Bereitstellung des Übungsobjektes und die stetig gute Zusammenarbeit.
Die Tradition des Güdinger Martinszugs bleibt auch in 2022 erhalten. So unterstützten wir in gewohnter Art und Weise die Durchführung und Absicherung des diesjährigen Martinsfeuer.
Während die aktiven Kameradinnen und Kameraden das Martinsfeuer aus dem ehemaligen Festplatz vorbereiteten, besuchten unsere Jugendfeuerwehr mit ihren Betreuern den Gottesdienst in der katholischen Kirche.
Martinszug in der Ortsmitte Güdingens
Um 18 Uhr versammelte sich der Zug auf dem Vorplatz der Festhalle, bevor er sich mit rund circa 500 Teilnehmern auf den Weg in Richtung des Festplatzes auf der Unner machten.Die Polizei sorgte mit unserer Unterstützung dafür, dass der Verkehr für die Dauer des Martinszug angehalten und abgesichert wurde.Kurz bevor der Martinszug den Festplatz, auf der Unner erreichte, wurde ein großes Martinsfeuer entzündet.
Martinsfeuer auf dem ehemaligen Festplatz
Aktive Einsatzkräfte und unsere Jugendfeuerwehr bildeten einen Sicherheitsabstand um das Feuer , welches mit züngelnder Flamme in den Abendhimmel loderte.Zahlreiche Kinder, mit liebevoll gebastelten Laternen, rundeten einen friedlichen und sicher verlaufenden Martinszug in Güdingen ab.Gegen 20 Uhr wurde das Feuer von uns gelöscht. Bis zum nächsten Jahr.
Ein besonderer Dank geht zudem an folgende Unterstützer oder organisatorischen Helfer des Orgateams St.Martinszug in Güdingen (Uli und seine Brezeln-Frauen),dem Förderverein des SV 1919 Güdingen e.V. Fallrückzieher, der Morio-Ranch, Musikverein Güdingen, der Familie Kallenbach, dem Bauhof Halberg, der Ackermann, Hermann Bäckerei und der Polizei Saarland für diesen gelungenen Martinszug 2022 in Güdingen.
Am vergangenen Samstagabend, 05. November konnte Jörg Lergon, Löschbezirksführer des Löschbezirks 23 Güdingen, seine Kameradinnen und Kameraden zur Jahreshauptversammlung für das Jahr 2021 begrüßen. Als Gäste war die Löschabschnittsführung Ost mit Patric Huy und Ralf Schommer, etwas später nach einem erfolgreichen Wahlabend im Löschbezirk 27 Ensheim, anwesend.
Zu Beginn der Versammlung gedachten die 28 Anwesenden den verstorbenen Feuerwehrkameraden in einer Gedenkminute. Danach folgte der Jahresbericht des Löschbezirksführers Jörg Lergon für das Kalenderjahr 2021.
Der Löschbezirk steht mit 46 aktiven, davon 26 Atemschutzgeräteträger sowie 21 Maschinisten mit der Fahrerlaubnis C, als eine schlagkräftige Einheit dar. Fünf Kameraden, davon eine Kameradin bilden die Alterswehr und 19 Jungen und Mädchen im Alter von 8 – 16 Jahren, engagieren sich in der Jugendfeuerwehr.
Trotz oder wegen der Coronapandemie war der Dienstbetrieb, die Geschehnisse und Einsätze nicht weniger, eben zu Jahresbeginn anders. Man hat sich an das Onlineübungsangebot mittlerweile gewöhnt. Mit zunehmenden Lockerungen, passten wir auch den Übungsbetrieb mit 44 Übungen, davon wurden neun „Online“ abgehalten, sukzessiv an. Während drei Onlineübungsabenden wurden wir zu Einsätzen alarmiert, an denen es für unseren Löschbezirk leider wahrlich nicht mangelte. Bis zum 31.12.2021 wurden insgesamt 158-mal alarmiert.
Im Jahr zuvor waren es mit 167 Einsätzen sogar nochmal mehr gewesen. Diese teilen sich in 42 Brandeinsätze, 92 Hilfeleistungseinsätze, 8-mal Herstellen einer Einsatzbereitschaft (für Fahrzeuge und oder die TEL Ost) und zweimal nahmen wir die Technische Einsatzleitung Ost in Betrieb zur Abarbeitung von Flächenlagen.
Im Rahmen einer bestehenden Doppelalarmierung, wobei wir den Löschbezirk 22 Brebach bei fast allen Einsätzen unterstützen, wurden wir 55-mal mitalarmiert.
Was sich im Detail an den Einsatzstelle zugetragen hat, können sie auf unserer Webseite, unter der Rubrik Einsätze 2021, chronologisch nachlesen.
Hinzu kommen weiterführende Lehrgänge, Seminare auf Stadt-, Kreis- und Landesebene. Auch hier fanden sich unsere Einsatzkräfte wieder und opferten ihre Freizeit um sich fit für ihre Aufgaben und Herausforderungen zu machen.
16 Seiten umfasst der komplette Jahresbericht unserer Löschbezirksführers, der mit weiteren Fakten, Zahlen und viel Hingabe erstellt wurde. Dieser wurde an der Jahreshauptversammlung an die Kameraden und Kameradinnen ausgehändigt.
Im weiteren Verlauf der Versammlung wurden bis auf die Kassenprüfer wieder alle bisherigen Mitglieder des Vorstandes in ihren Ämtern bestätigt und wiedergewählt. Die Dienstposten, mit den Gerätewarten, dem Kleiderwart, den Jugendwarten und Betreuern sowie einem Vertreter in der Arbeitsgemeinschaft der Güdinger Ortsvereine und dem Webmaster, wurden durch den Löschbezirksführer an die bisherigen Kameraden und eine Kameradin verteilt.
Bei den Gruppenführern gab es ein paar Positionswechsel, die aber aus beruflichen, gesundheitlichen und altersbedingten Abwesenheiten zu Neubesetzungen führten. Neue junge Zugführer und Gruppenführer stehen der Löschbezirksführer zur Seite und unterstützen den Dienstbetrieb.
Nach abschließenden Worten durch die Löschabschnittsführung beendete der Löschbezirksführer die Versammlung und lud alle zu einem gemeinsamen Essen ein, welches von unserer Kantinencrew zubereitet wurde.
Am vergangenen Donnerstag, 27. Oktober fand bei uns im Löschbezirk wieder einmal eine besondere Einsatzübung statt. Diesmal mit dem Ausbildungsthema der Technischen Hilfeleistung nach einem Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen. Als Gäste und Teilnehmer der Übung, nahmen die Kameraden des Löschbezirk 27 Ensheim mit ihrem Rüstwagen, sowie vier angehende Notfallsanitäter*innen der ASB Rettungswache Brebach teil. Sie wurden zudem von ihren Praxisanleitern*in begleitet.
Als Übungsobjekt stand uns das Gelände des Bauhofs Halberg zur Verfügung, unweit einer Stelle, an der es in ähnlicher Art und Weise zu einem Verkehrsunfall gekommen war.
Die Übungslage hatte schon ihren Anspruch, der Pkw drohte in einen Container abzurutschen.
Die Übung wurde mit zwei Mimen sehr realistisch dargestellt. Beide wurden in einem, mit einem Bagger unfallgeschädigt hergerichteten PKW platziert.
Als erste Einheit trafen die beiden Rettungswagen mit den Notfallsanitäter-Auszubildenden ein. Diese sollten sich einen Überblick verschaffen und den kurz darauf eintreffenden Einsatzkräften der Feuerwehr ein Lagebild berichten. Gemeinsam wurden zwischen den beiden Rettungsteam die Prioritäten festgelegt und das weitere Vorgehen abgestimmt.
Die Besatzung des HLF übernahm die Sicherung , des auf dem Dach liegenden PKW´s. Dafür wurden Rüstholz und ein Mehrzweckzug eingesetzt. Bei den beiden Patienten stellte es sich so dar, dass einer als kritisch eingestuft wurde und eine Sofortrettung von der Feuerwehr verlangt wurde. Diese übernahm die Besatzung des TLF, mit technischer Unterstützung des RW1. Der zweite Patient war im Innern eingeklemmt und musste mit hydraulischen Rettungsgeräten befreit werden.
Hand in Hand hatten Rettungsdienst und Feuerwehr die Lage im Griff.
Weitere Maßnahmen waren das Ausleuchten der mittlerweile dunkel gewordenen Einsatzstelle, sowie den Brandschutz sicherzustellen .
Hand in Hand wurden die Maßnahmen von allen Beteiligten durchgeführt. Nach circa 20 Minuten war der erste Patient befreit und nach circa 50 Minuten konnte der zweite Patient dem Rettungsdienst übergeben werden.
Die Übung wurde von zahlreichen Kameraden*innen aus Güdingen, Ensheim und dem diensthabenden Führungsdienst C der Berufsfeuerwehr beobachtet. Kurz vor Ende der Übung kam es noch zu einem realen Einsatzalarm ( Ausgelöste BMA in Brebach, wir berichteten), wohin sich das TLF 23/23 auf den Weg machte.
Feedbackrunde.
Die Übungsleitung war mit der gezeigten Leistung zufrieden. In einer gemeinsamen Runde wurde eine Nachbesprechung durchgeführt und vereinzelte Situationen besprochen.
Wir bedanken uns bei Allen, die zum Gelingen der Übung beigetragen haben. Hier sei die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit einer Baumaschinen-Leihfirma und einem Entsorgungsbetrieb zu nennen, aber auch die kreativen Köpfe aus dem Technical-Rescue-Team Saarbrücken, die für das sicher ablaufenden Übungsszenario verantwortlich waren. Ein letzter Dank geht an die beiden Mimen (Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Quierschied) , für ihre Geduld, Bereitschaft und Durchhaltevermögen als Verletztendarsteller.